Kim Ramona Ranalter

Kim Ramona Ranalter

Kim Ramona Ranalter theter ensemble

Die koide Mar vom armen Ritter

Sie schreibe, treibe
Sie laufe
Sie liege
Sie lausche, fliege

„Achtung an die Welt, ich komme, bin so arg wach!“
Da hat Sie sich wohl selbst erdacht
Und alles bei unterwegs, nichts was im Schatten
„Oh mein Gott. Der ist ein Künstler!“
In Ihrem Blick, stimmt mit Ihr überein oder nicht
Will doch nur Sie sein

„Kind bin ich, liebet mich,
sagt schon was geschafft den Massen der Menschen fehlt!“
Zahlt. Den Pfad. Die Tat
Der Kreativität loslassen
Ja selbst weniger zu… ach, was auch immer

„Gebt mir jetzt was ich brauche, eine Seelentaufe, ein Licht!“
Hört Sie nicht? Zensor großer WahWah spricht
Immer sehr laut und ungeheuerlich
Was braucht Es den Bass? Den Puls?
Was braucht Es den Herzschlag?
Ist Es ihr Leben?

All die Zippel Zappel Zellen fragen Sie zu schwingen
Gedenkend singen Musik und die Ohren
Da konnt´ Sie nicht mehr verwehren reiner Essenz
Der der Fast Ein Sinn
„Achtung an die Welt, ich will Musik und ich will Geld!“

Im Abstand der Gedankenwellen, der Grellen schneller Ablenkung
Rutsch allerdunkelster Gefilde
Dort, mit einer Laterne und einer riesigen Nase
Und Sie kriegt´s mit dem Fürchten
So sehr Sie sich eben mal wünschte, erschien Ihr die da wahr
„Achtung an die Angst!“

„Oh Himmel oh Erde oh Meer oh Vulkan.“
So fleht Sie nun die Alte an
„Mit dem Dunklen will ich mich nicht mehr befassen!“
Und doch doch, dringlichst wolle mit der Nacht Sie nackt tanzen

Das Graue jedoch ließe Sie stets erschauern
Wohin Ihr Blick auch schweife nur Wände
Sie ließe es stets einfach so raus sausen das Grausen
Erblicke es mehrfach in Wochen

„Wie diese Seifenblasen wissen Sie? Mit spitzer Nadel zerstochen.“
Die, klarer Verblick und wissender Stand

Was zu tun mit Stärke verwandt
sei stets ausgehen zu lassen

Ein letzter Schritt zu wahren hastige Kenntnis
gemahnt Sie unverzüglich auf den Helden zu springen
Kein Zuwarten auf den Herrn Ritter in glänzender Rüstung
Sie Drache!
Sie.
Sie Ritter!

Schon hinüber, dahin
Erwürgt mit bloßen Händen

Und dann des Fluches endgültig zur Genüge büßig befunden.