Rainer Werner Fassbinder

Eine Produktion des theter ensembles

in Koproduktion mit dem Brechtfestival

 

Die Revolution ist heute wie damals für die meisten keine Utopie, sondern ein Schreckgespenst, das für den Verlust von Auto, Geld und Arbeitsplatz steht. Rainer Werner Fassbinder, Theaterberserker, Bürgerschreck und Anführer seines 1968 gegründeten Antitheaters war der festen Überzeugung, dass sich gesellschaftliche Verhärtungen erst dann aufbrechen lassen, wenn sich etwas tut im Bewusstsein der Bürger*innen. Die revueartig montierten Szenen von „Anarchie in Bayern“ gehen davon aus, dass äußerliche Veränderungen nicht ausreichen, um im abendländischen, auf Unterdrückung und Autorität fixierten Bewusstsein etwas zu bewirken. Gesellschaftliche Abstiegsängste sind real. Selbst dann, wenn die ihnen zugrundeliegende Bedrohung oder ihre vermeintlichen Ursachen es nicht sind. Unter der Leitung von Leif Eric Young setzt sich das theter ensemble mit der gesellschaftlichen Kraft von Bedrohungsszenarien auseinander. „Anarchie in Bayern“ ist dabei selbst die Horrorvision, die von verschiedenen Gruppen verwendet wird, um Veränderungen zu verhindern. Alle wollen Sicherheit. Die Frage ist nur: zu welchem Preis?

 

Aufführungsrechte: Verlag der Autoren

besetzung

 

Regie

dramaturgie

bühne-&Kostüm

 

mit

 

 

 

 

 

leif eric young

eva ries

amelie seeger

 

Baris Kirat, Daria Welsch, Eva Burghartswieser, Johanna Drüszler,
Jonas Graber, Marcel Prebeck

 

termine

 

premiere

 

weitere

 

 

 

 

28 februar 2019 | 20.30 uhr

 

02 märz 2019 | 20.30 uhr

03 märz 2019 | 20.30 uhr

 

im city club

konrad-adenauer-allee 9

 

Eintritt 15€ / 9,50 ermäßigt

Karten über das Brechtfestival

© theter ensemble 2018

gefördert vom Kulturamt der